Samstag, 18. April 2015

Osterurlaub Südfrankreich

Nachdem unser Solar repariert wurde gings endlich zur ersten grossen Tour in den Osterferien. Eigentlich hatten wir die Ostsee geplant, sind dann aber wegen des schlechten Wetters nach Südfrankreich gefahren.
Unser 1. Campingplatz Beauregard Plage war in Agde, direkt am Strand gelegen - wir hatten schönes Wetter ca. 18 - 20 Grad, aber einen kalten Wind.









wir machten lange Strandspaziergänge und fuhren Fahrrad nach Sete.












Der Radweg war herrlich, entlang am Meer; weit und breit kein Mensch, kein Auto.















Unser nächster ACSI Platz war am am Fluss L Herault bei Le Grau D'Agde, ein toller Rasenplatz und in der Nähe wieder breite Fahrradwege.




den Nachmittag und Abend in Le Grau D'Agde verbracht.



Unser schönster Platz im Urlaub: an einem Etang bei Narbonne mit Blick auf frei lebende Flamingos und die schneebedeckten Pyrenäen wild gestanden. Hier standen auch andere Deutsche mit ihren Mobilen zum Kite-Surfen.


Das schöne mittelalterliche Carcassonne mit Burg besichtigt und der langen Stadtmauer; aber wir waren auch froh abends dem Rummel zu entfliehen, hatte was von Rüdesheim.
In wunderschönen Albi direkt an der grossen Kathedrale an einem kostenlosen Stellplatz gestanden. Von dort schlenderten wir durch malerische Gassen, genossen die milde Frühlingssonne im Cafe und den Blick auf die Tarn.
Annette besuchte das Museum des Malers Toulouse-Lautrec.
Abends gönnten wir uns ein besonders edles typisch französisches Diner.


 Museum Toulouse-Lautrec













Nach 1 Nacht in Castres gings in endloser Fahrt durch die Berge nach Tournon
-sur Rhone - und wieder ein toller Campingplatz direkt an der Rhone.








Unsere Radtour an der Rhone war zwar etwas eintönig,  doch das reizende Städtchen Valence entschädigte uns. Wir stellten unsere Räder an der romanischen Kirche ab, sahen uns die Altstadt an und bestellten uns schon wieder was Gutes zu Essen.
Nach 2 Tagen gings weiter an den Lac d`Annecy, wir waren sehr erstaunt, denn wir hatten nichts erwartet und fanden eine Postkartenidylle vor. Unser Wohnmobilblick war traumhaft.
Auch die Stadt Annecy mit ihren Venedig-ähnlichen Kanälen war wunderschön.  Hier könnte man noch mal hinfahren....







Nach 2.630 km und einer letzten Übernachtung bei Rust hatte uns der Alltag wieder.
Schön war's.

Sonntag, 15. März 2015

Frühlingstart

Langsam verabschiedet sich der Winter und wir freuen uns auf die 1. Tour in 2015, jetzt mit dem neuen Bedienpaneel Truma CP PLUS unterwegs.
Zuerst ging's ins Fachwerkstädtchen Michelstadt im Odenwald, alles noch recht unberührt, wenige Touristen, kein Vergleich zum Treiben während des berühmten Weihnachtsmarkts. Abends übernachtet auf dem kostenlosen Stellplatz nahe der Altstadt und leider auch nahe der recht lauten Hauptstraße, nachts aufgewacht wegen unerträglicher Hitze im Wohnmobil, na ja nur ein kleiner Bedienungsfehler von mir. Am Samstagmorgen nochmal einen schönen Altstadtbummel gemacht.
Bei nur 1,5 Grad Außentemperatur und leichtem Schneefall fuhren wir durch den Odenwald nach Miltenberg am Main, auch ein altes Städtchen mit viel Fachwerk und nach einem leckeren Essen im Faust Brauereigasthof dann weiter zum Kastenwagentreffen nach Bürgstadt. Wir trafen auf 13 Kastenwägen und verbrachten einen netten Abend. Hier war die Nacht auf dem ebenfalls kostenlosen Stellplatz sehr ruhig.  

Ausgeschlafen und ausgeruht machten wir noch eine kleine Wanderung am Main entlang und durch Bürgstadt.



Mittwoch, 24. Dezember 2014

Langes Adventswochenende im Erzgebirge


Wir wollten schon so lange mal in der Adventszeit ins Erzgebirge- nun war es endlich soweit, bereits am Mittwoch fuhren wir bis Erfurt und besuchten dort sowohl den großen Weihnachtsmarkt als auch den kleinen gemütlichen in der Altstadt.
Geschlafen haben wir in einer ruhigen Wohnstrasse.
Am nächsten Morgen dann weiter über leere Autobahnen nach Seiffen, schon die Fahrt dorthin führte unser durch verlassene Orte, an jedem Ortseingang war eine Weihnachtspyramide.
Wir bummelten durch Seiffen, schauten uns die vielen Holzschnitzereien, hübschen Geschäfte und die berühmte Kirche an.
Die Stimmung hier war schon sehr weihnachtlich.
Die bekannte Seiffener Kirche
Am nächsten Tag wollten wir weiterfahren, steckten jedoch leider fest. In der Nacht war ein so heftiger Sturm gewesen und wir hatten uns etwas windgeschützt gestellt, leider auf eine Wiese aus der wir Morgens nicht mehr rauskamen.


Wir wurden dann von einem freundlichem Sachse, mit dessen Räumfahrzeug wieder rausgezogen - Danke.
Entlang der verschneiten Silberstraße fuhren wir nach Annaberg-Buchholz, einem etwas größeren Städtchen im Erzgebirge. 
Wir besuchten den Weihnachtsmarkt und die Kirche, in der viele "Bergmänner" ausgestellt waren.
Abends relaxten wir in der Nähe von Wolkenstein in der Silbertherme, urig war's mit den Sachsen 😊
Auf unserem Heimweg machten wir noch einen letzten Aufenthalt im hessischen Alsfeld, einem mittelalterlichen Fachwerkstädtchen.
Vom Wohnmobilstellplatz in die Altstadt waren es nur 5 min, sehr angenehm.

Zuhause angekommen hatten wir genau 10.000 km drauf.
Fazit: wir hatten einen erholsamen Kurzurlaub mit vielen neuen Eindrücken und ganz netten Sachsen.




Samstag, 1. November 2014

Herbsturlaub in Südtirol

Bis zuletzt wussten wir nicht wohin - Annette wollte gerne mit Fahrrad den Bodensee umrunden, ich gerne ans Mittelmeer, und aufgrund schlechter Wetterrvorhersage ging's dann nach Südtirol.
Die 1. Nacht standen wir in Kempten am rauschenden Fluss und das Wetter war mies, nur Regen.
Am nächsten Morgen dann weiter über den Brenner nach Südtirol. Annette wollte unbedingt ins Grödner Tal und so quälten wir uns steile Bergstraßen hinauf bis hinter Wolkenstein auf knapp 1900m

ein Platz mit grandioser Aussicht...
aber zum Glück hörten wir um 18 Uhr nochmal die Nachrichten, es sollte in dieser Nacht bis runter auf 800m schneien mit bis zu einem halben Meter Neuschnee... und so sind wir im letzten Tageslicht runter bis Kollmann auf einen Stellplatz unterhalb der Brennerautobahn, zum Glück überdeckte der wild rauschende Fluss den Autobahnlärm.
Abends leckere Pizza in der Burg in einer urigen Stube gegessen.
Am nächsten Tag bei strömendem Regen losgewandert zum Barbianer Wasserfall, teils steil bergauf über Wiesen und kleine Pfade
in Barbian toll Italienisch im Restaurant oberhalb des Spars gegessen, mehrere Gänge mit Salatbuffet und Pasta als Vorspeise.... und dann kam sogar die Sonne raus.
kurzes Sonnenbad am Wohnmobil und noch schnell eine kleine Runde mit dem Fahrrad.
Am nächsten Morgen ging's weiter zum Ritten, eine Hochebene oberhalb von Bozen - wir parkten in Kematen und starteten unsere Radtour, eisig war's hier oben im Schatten
der Schnee lag auch hier auf der Südseite teils noch.
abends ging's zum Vigl 1400m zum tollen Halbpensions Essen (hatten wir während der Radtour bereits angefragt) und es wurde ein sehr gemütlicher Abend und wir konnten sogar mit dem KaWa dort übernachten. Nach einem leckeren umfangreichen Frühstück ging's nochmal auf Radtour, leider konnten wir nicht alles wie geplant machen, die Wege waren teilweise verschneit und vereist.
Unsere nächste Station war der kostenlose Stellplatz Maria Weissenstein auf knapp 1800m auf der gegenüberliegende Talseite, dort genossen wie eine traumhafte Aussicht.  
Dort eine Radtour gemacht zur Laabalm, das letzte Stück wegen Schnee und Steilheit dann allerdings zu Fuß. Unsere Pedelec Akkus konnten wir wie immer via Solar aufladen, da jetzt beständig die Sonne schien.
Aber hier oben war alles schon recht ausgestorben 

Nach einer einsamen stillen Nacht ging's zum Kalterer See, aber der Stellplatz war überhaupt nicht schön, da nahmen wir lieber den Campingplatz mit all seinen Annehmlichkeiten
hier gefiel's uns so gut, dass wir 3 Nächte blieben.
Eine Radtour ging durch Weinberge und Obstplantagen nach Bozen, dort gebummelt, den Markt und die Lauben angeschaut und über Auer zurück (60km)
am Campingplatz verschwand schon kurz nach 15 Uhr die Sonne und es wurde kühl, aber um diese Zeit waren wir meistens noch unterwegs.
Am nächsten Tag bei herrlichstem Sonnenschein eine kleine aber teils steile Tour nach Tramin, Söll und Kaltern gemacht.
Die drei Tage waren viel zu schnell vorbei und nun fuhren wir nach Meran, geparkt und übernachtet auf dem Bahnhofsplatz. Meran hat uns sehr gut gefallen, auch schöne Laubengänge und etwas kleiner als Bozen.
nach einem ausgiebigem Frühstück mit tollem Sonnenaufgang wollten wir Schloss Juval, das Mountainmuseum von Reinhold Messner besuchen. Dort angekommen packten wir die Bergstiefel aus und wanderten los, ca 400-500 Höhenmeter hinauf und genossen die 1. Führung mit nur wenigen Besuchern - beeindruckend, viel Kunst und Skulpturen aus Asien, sowie die privaten Wohnräume von R. Messners Familie - dort durften keine Fotos gemacht werden.



später wurde es ziemlich voll, da waren wir bereits wieder auf dem Abstieg.
wir fuhren über den Reschenpass bis Nesselwang auf den Stellplatz, dort deftig im Brauereigasthof zur Post gegessen, am nächsten Tag eine 7 Seen Radtour gemacht, abends zum relaxen ins Alpincenter mit neuen modernen Saunen im Alpenländischen Stil.

Fazit:
ein schöner Herbsturlaub mit traumhaftem Wetter und gutem Essen, 1500 gefahrenen Auto Kilometern bei nur 9 l Durchschnittsverbrauch, ist doch ein arger Unterschied zum vorherigen Alkoven. Und wir hatten Glück mit dem Wetter Ende Oktober, bis auf die Anreise nur Sonne gehabt.










Samstag, 18. Oktober 2014

Heidenfahrt am Rhein

Am Tag der dt. Einheit wollten wir nicht so weit fahren, und so trafen wir uns mit Heidi und Olaf auf dem Campingplatz in Heidenfahrt am Rhein.
Wieder waren natürlich unsere Räder dabei
ansonsten chillten wir am Rhein
und genossen den Sonnenuntergang
abends kamen dann noch mehr Freunde und wir hörten einer Liveband zu.
Eine Radtour von 60 km in den Bingerwald zum Gerhardshof schloss das schöne Wochenende ab.








Radfahren und Geniessen an der Mosel

wir unternahmen gemeinsam tolle Radtouren und besuchten gemütliche Strausswirtschaften.




Moselwochenende

Mitte September gings für 4 Tage zur Mosel, auf einen Campingplatz ähnlichen Stellplatz in Neumagen-Drohn, Nikllas kam dann direkt aus Schottland zu uns.